„Die schönste Erfahrung, die wir machen können, ist die Erfahrung des Unbegreiflichen.“     
Albert Einstein       

         

 

Die Gruppenanalyse bezieht ihre theoretischen und klinischen Annahmen aus der Psychoanalyse. Die Gruppenanalyse ist weniger an der Dynamik zwischen Therapeut und Patient orientiert. Ihr Untersuchungsfeld ist vielmehr das Fühlen, Denken und Handeln von Einzelnen innerhalb einer sozialen Gemeinschaft. Der psychoanalytisch geschulte Gruppentherapeut unterstützt und fördert die Gruppenteilnehmer in der unbeschränkten, freien und spontanen Kommunikation. Die Person des Analytikers bleibt dabei im Hintergrund. Der Gruppenanalytiker stärkt die Gruppe, indem er analytische und integrative Prozesse innerhalb der Gruppe und bei den Teilnehmern anregt.

Vor der Aufnahme in eine analytische Gruppentherapie finden mehrere Einzelgespräche mit den Patienten statt, in denen abgeklärt wird, ob für den einzelnen Patienten zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Teilnahme an einer Gruppenbehandlung sinnvoll und angemessen ist. Im Einzelfall kann es mitunter günstiger sein, der gruppenanalytischen Behandlung eine Einzeltherapie voran zu stellen.

Die Gruppensitzungen (5-8 Teilnehmer) finden einmal wöchentlich, jeweils 90 min. statt. In verträglichen Zeitabständen werden neue Mitglieder in die Gruppe aufgenommen. Jeder Patient verpflichtet sich, über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr an der Gruppenbehandlung teilzunehmen.

Die Kostenübernahme durch die Gesetzlichen Krankenkassen ist mit max. 100 Stunden gewährleistet.